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Gemini - fliegt heute wieder

Rettungsaktion Vizsla - Berichte

Rettungsaktion - Verlaufsberichte

Freitag, 23. März 2007 - 13:35 Uhr
Abschied in ein neues Leben

Am Dienstag, den 20.03. hatte Dobo seine letzte Therapiestunde bei uns. So war es jedenfalls geplant, aber Dobo war so voller Energie, dass wir uns entschlossen haben, lieber einen großen Spaziergang zu machen. Als Tanja ihn beobachtet hat wie er rennt und springt, glaube ich ein paar "Freudentränen" gesehen zu haben. Beide sind im Laufe der Zeit gute Freunde geworden und die, durch die Physiotherapie, erzielten Erfolge sind wirklich sensationell. Hierfür und auch für Ihre Geduld und Ruhe bei den Therapiestunden möchten wir uns bei Tanja Halbfas an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Nach dem Spaziergang hieß es dann Abschied nehmen und ein letztes mal kuscheln, da Dobo in sein neues Zuhause "umziehen" wird. Ich glaube dieser Abschied ist beiden schwer gefallen.
Am Donnerstag, den 22.3. war es dann soweit. Dobo ist in seinem neuen Zuhause angekommen. Eine Familie mit einem Sohn, Haus und Garten. Sein Körbchen und die Näpfe warteten schon auf ihn. Als erstes machten wir einen Rundgang durch den Garten, danach wurde die Wohnung von Dobo genauestens inspiziert. Nachdem er mit dem Sohn gespielt hatte kam er dann zu uns und holte sich von jedem ausgiebige Streicheleinheiten ab. Danach wurde ihm wohl zu langweilig, weil wir Menschen uns über Fütterung, Hundeschule, Impfungen etc. unterhielten und er legte sich in sein neues Körbchen und döste lieber etwas.
Heute, Freitag, den 23.3. wurden noch die Fäden von der Kastration gezogen. Er hat sich vorbildlich verhalten und es ist alles gut verheilt. Auch das Ergebnis der Gewebeprobe ist angekommen und wieder gute Nachrichten - es ist kein Tumor. Auch die erste Nacht hat er mit seiner neuen Familie gut verbracht.
Lieber Dobo, du warst lange bei uns. Wir haben viele Höhen und Tiefen miteinander durchgestanden. Wir freuen uns sehr über deine vollständige Genesung und finden deinen immer liebenswerten Charakter und deine Lebensfreude wunderbar.
Wir wünschen dir und deiner Familie noch viele glückliche und gesunde Jahre und werden dich in ein paar Monaten noch einmal besuchen. Auch möchten wir uns hier nochmals ganz herzlich bei all denen bedanken, die diese Hilfe für Dobo erst möglich machten und ihm so die Chance auf ein neues Leben geschenkt haben.

Freitag, 23. März 2007 - 12:41 Uhr
Freitag, den 23.3.

Liebe Freunde von Dobo, liebe Tierfreunde, heute können wir ihnen einiges von unserem Dobo erzählen. Wir sind am 12.3. mit ihm in der Tierklinik in Tier gewesen um eine Nachuntersuchung durchführen zu lassen. Hier sollte mit einem neuen EMG (Nervenmessung) festgestellt werden, ob und in wie weit sich sein Zustand verbessert hat. Die zuständige Ärztin Frau Dr. Kornberg hat Dobo untersucht und uns dann mitgeteilt, dass sie ein EMG für überflüssig hält, denn sie könnte auch so schon feststellen, dass bei Dobo alles 100-prozentig in Ordnung ist! Natürlich haben wir uns riesig gefreut und geben das "dicke Lob" von Frau Dr. Kornberg an Dobo´s Physiotherapeutin Tanja Halbfas hier nur all zu gerne weiter. Wir haben Dobo dann noch kastrieren lassen und es wurden die beiden "Knötchen" entfernt und eine Gewebeprobe zur Untersuchung eingeschickt. Dobo hat alles gut überstanden und auch die OP-Narben verheilen gut. Er geht regelmäßig mit spazieren und ist kaum noch zu bremsen. Er benutzt und belastet alle vier Pfoten gleichmäßig und jetzt, da auch die immer wiederkehrenden Durchfälle aufgehört haben und er langsam an Gewicht zunimmt, kommt ein wunderbarer Hund zum Vorschein. Er spielt und tobt und rennt, natürlich darf auch das Kuscheln nicht zu kurz kommen. Mit einem Wort Lebensfreude pur! Dobo hat schon ein paar Interessenten die ihm gerne ein schönes Zuhause geben würden, aber wir werden noch die Ergebnisse der Gewebeprobe abwarten.

Donnerstag, 22. Februar 2007 - 12:52 Uhr
Donnerstag, den 22.2.

Bei der Physiotherapie haben wir bei Dobo zwei kleine Geschwülste in der Haut festgestellt. Gestern waren wir dann mit ihm beim Tierarzt und es stellte sich heraus, dass es sich hierbei höchstwahrscheinlich um Tumore handelt. Wir werden also bei unserem nächsten Besuch mit Dobo in der Tierklinik in Trier eine Gewebeprobe entnehmen lassen um genau feststellen zu können um welche Art von Tumoren es sich handelt. Wir hoffen das es nur sogenannte "Knopftumore" sind. Diese stellen in erster Linie einen Schönheitsfehler dar und er kann damit sehr alt werden. Wir werden hier weiter berichten.

Montag, 19. Februar 2007 - 18:04 Uhr
Montag, den 19.02

Dobo geht es von Tag zu Tag besser. Jetzt im Nachhinein sagen wir, es war die richtige Entscheidung Dobo nach Deutschland zu holen und ihn hier weiter zu behandeln. Es gab in der Vergangenheit Stimmen, die uns vorgeworfen haben, das Tier zu quälen und gemeint haben das es besser wäre ihn zu "erlösen". Wir haben ihm eine Chance gegeben und haben immer abgewogen ob sich das Tier quält oder Lebenswillen zeigt. Dobo will leben und er zeigt das mit einer Energie die uns jeden Tag wieder verblüfft. Seine Kotinkontinenz ist mittlerweile ganz verschwunden und gestern bin ich mit ihm fast vier Stunden spazieren gewesen, was er mühelos absolvierte. Natürlich ist er noch nicht vollkommen gesund, doch wir sehen dass er durch die Physiotherapie riesige Fortschritte macht und sind der Meinung das eine Operation, auch gegen den Rat der Klinik, nicht mehr in Frage kommt. Bei einer eventuellen Operation ständen die Chancen fünfzig zu fünfzig, dass Dobo gelähmt bliebe. Dieses Risiko gehen wir nicht ein. Wir haben seine Behandlung durch Homoöpathie ergänzt und warten jetzt die nächste Nervenmessung, Mitte März in Trier ab, um zu sehen wie weit sich seine Nerven regeneriert haben. Danach werden wir versuchen für Dobo ein neues Zuhause zu suchen, wo er aber auch weiterhin noch physiotherapeutisch behandelt werden muß. Dobo wird niemals ein ganz gesunder Hund sein, aber er wird ein artgerechtes Leben ohne Schmerzen führen können. Danke all denen, die zu Dobo und uns gestanden haben und die daran gelaubt haben, dass Dobo das alles schafft. Danke im Namen von Dobo und dem Tierschutzprojekt Ungarn.
Die nächsten Nachrichten werden wir Mitte März nach dem Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchung in Trier veröffentlichen.

Freitag, 2. Februar 2007 - 19:14 Uhr
Freitag, den 02.02.

Am Dienstag, den 30.01. um 10.00 Uhr waren wir nun endlich mit Dobo in der Kleintierklinik in Trier. Hier wurde er von Frau Dr. Kornberg als erstes einmal äußerlich auf seine Reflexe hin untersucht. Danach kam dann die Narkose und das EMG (Nervenstrommessung). Um 14.00 Uhr lag der Befund dann vor und Dobo war auch aus der Narkose wieder aufgewacht. Es ging ihm den Umständen entsprechend gut. Frau Dr. Kornberg erklärte uns danach dann ausführlich das Ergebnis der Untersuchung. Was einerseits für uns am Anfang sehr niederschmetternd war, denn es sind mehr Nerven geschädigt als wir vermutet hatten. Beide Hinterläufe sind betroffen, nicht nur das "kranke" Bein, die Darmnerven und der Schließmuskelreflex. Sie erklärte uns aber auch, dass nicht alle Nervenstränge beschädigt sind und die noch funktionsfähigen Nerven jetzt versuchen die "Arbeit" der abgerissenen Nerven zu übernehmen. Ein Prozeß der sicher sehr langwierig ist aber unter Umständen zum Erfolg führen kann. So können wir feststellen, das z.B. der Schließmuskel jetzt schon weitesgehend wieder funktioniert und Dobo kontrolliert Kot absetzten kann. Wir haben besprochen, dass es am sinnvollsten ist mit der Physiotherapie fortzufahren und den Aufbau auch noch durch Präparate zu unterstützen. Nach ca. 6 Wochen wird noch ein Kontroll-EMG durchgeführt um festzustellen ob eine meßbare Besserung eingetreten ist. Dobo hat alles sehr brav mitgemacht und am meisten hat er sich gefreut wenn ein Hund oder Mensch in das Wartezimmer der Klinik kam. Er wollte einfach mit Jedem spielen.
Dobo ist ein fröhlicher, aufgeweckter Hund und wir haben es nicht bereut ihn nach Deutschland gebracht zu haben um ihn hier zu behandeln. Auch nach Aussage der Ärztin wird er wahrscheinlich ein Leben lang eine kleine Behinderung behalten, doch er wird ein lebenswertes Leben ohne Schmerzen führen können.

Sonntag, 28. Januar 2007 - 18:08 Uhr
Sonntag, den 28.01.

Dobo trainiert fleißig weiter. Hier auf dem Bild mit "seiner" Physiotherapeutin Tanja Halbfas bei einer Belastungsübung. Hier wird durch drehen das Gewicht auf den kranken Hinterlauf verlagert. Trotzdem wird es sicherlich sehr lange dauern bevor sich hier eine Besserung zeigt. Das Problem, er fühlt sich jetzt besser und ist kaum zu bremsen. Das ist aber leider nötig um keine weitere Schäden zu verursachen und auch dem Körper die Chance zu geben weiter aufzubauen. Am Dienstag ist es dann endlich soweit. Dobos Gesundheitszustand ist so stabil das wir einen Termin in der Klinik in Trier wahrnehmen können. Hier wird unter Vollnarkose gemessen welche Nervenbahnen noch funktionieren und in welchem Ausmaß. Oder eben auch nicht.

Mittwoch, 17. Januar 2007 - 13:34 Uhr
Mittwoch, 17.01.2007

Vorab das wichtigste, DOBO geht es bezüglich seiner Lungenentzündung von Tag zu Tag besser. Durch die regelmäßige Nahrung und die Aufbaupräparate hat sich auch sein Gesamtzustand verbessert. Gestern abend kam also das erste Mal "seine" Physiotherapeutin - Tanja Halbfas - zu ihm. Nach einem ausführlichen Gespräch über die Art und Entstehung der Verletzung und einer Untersuchung (Beweglichkeit, Belastbarkeit, Empfindungen, Stellung der Hinterbeine, Muskulatur etc.) wurden von ihr noch einige kleine Tests durchgeführt und dann ganz vorsichtig mit Lockerungsmassagen begonnen. Sie achtete immer darauf den geschädigten Bereich der Wirbelsäule nicht übermäßig zu belasten um hier keine neuen "Brüche" zu riskieren. Dobo hat die ganze Prozedur offensichtlich genossen. Es wurden verschiedene Übungen zur Lockerung der Muskulatur, Steigerung der Empfindsamkeit, Belastbarkeit und Gewichtsverlagerung durchgeführt. Dobo muß jetzt lernen das Bein wieder zu benutzen. Das andere Hinterbein hat lange diese Arbeit mit übernommen, und muß in die Therapie mit einbezogen werden, da sich auch hier massive Fehlstellungen zeigen. Zusätzlich wurden noch Übungen zur Kräftigung der Muskulatur ausgeführt. Dobo war sehr kooperativ, und nach abgeschlossener Behandlung auch ziemlich geschafft. Er hat seine schwer verdiente Belohnung bekommen, und dann erst mal ganz in Ruhe geschlafen. Aber ein kleiner Erfolg war schon sichtbar. Er hat den Hinterlauf für kurze Zeit wieder aufgesetzt und belastet! Jetzt wurde aber auch optisch deutlich wie sehr die Verletzung in den Bewegungsablauf eingreift. Die nächste Therapiestunde findet am Samstag statt, bis dahin muß Dobo natürlich täglich kleinere Übungen durchführen.

Donnerstag, 11. Januar 2007 - 18:53 Uhr
Die Antibiotika zeigen Wirkung

11.01.2007 Für alle Interessierten hier eine kurze Meldung zu Dobo´s Gesundheitszustand.
Seit einigen Tagen bekommt Dobo, wie schon im Vorbericht erwähnt, Antibiotika und diverse andere Medikamente gegen die Lungenentzündung. Die Medikamente haben angeschlagen. Dobo hat kein Fieber mehr, und der Husten hat sich "gelockert". Aber er ist immer noch krank. Aus diesem Grund haben heute den für Freitag vorgesehenen Untersuchungstermin in Trier abgesagt. Hintergrund - Für die Untersuchung muss Dobo für etwa 1 Stunde nakotisiert werden. Logischerweise möchten die zuständigen Ärzte keine Narkose durchführen, solange Dobo Probleme mit der Lunge hat. Also müssen wir noch etwas abwarten. Die Klinik hat uns versichert, dass ein neuer Termin,sobald es Dobo bezüglich den Lungenproblemen besser geht, sofort zur Verfügung gestellt wird. Am kommenden Dienstag wird eine Hundephysiotherapeutin zu Dobo kommen um einen Therapieplan zu erarbeiten.
Trotz aller Widrigkeiten ist Dobo relativ munter und interessiert sich für seine neue Umwelt. Er spielt und nimmt jede Gelegenheit wahr sich die ein oder andere Streicheleinheit zu sichern. Wir sind zuversichtlich. Ach ja - mit den Medikamenten ist er weiterhin schmerzfrei.

Montag, 8. Januar 2007 - 21:16 Uhr
Es wird schlimmer

Leider hat sich der Zustand von DOBO verschlechtert. Zu allem Leid hat er wahrscheinlich noch ein Lungenentzündung bekommen. Er wird momentan mit Antibiotika behandelt. Das Problem das sich daraus ergibt - für die Nervenuntersuchung in Trier muss er ca. 2,5 Stunden Hin- und Rücktransport auf sich nehmen. Wir haben den Termin noch nicht abgesagt, werden aber am Donnerstag den 11.1. noch einmal einen Tierarzt hinzuziehen, um zu klären, ob ein Transport in seinem Zustand möglich ist. Wir führen diese Lungenentzündung auf seinen deutlich geschwächten Zustand, und den Streß der langen Fahrt zurück. Aber so krank er auch ist, freut er sich riesig, wenn jemand zu ihm kommt und ihn streichelt. In den vergangenen Tagen haben wir unter anderem auch eine Blutuntersuchung durchführen lassen, da er unverhältnismäßig viel uriniert. Auf das Untersuchungsergebnis warten wir zur Zeit. Oft werden wir gefragt, ob es nicht besser wäre das Tier einzuschläfern. Wir haben jedes Jahr mit unzähligen Tieren zu tuen, und können diese Meinung nicht teilen. Dobo kämpft und will leben. Wir werden ihm jede mögliche Unterstützung zukommen lassen.

Freitag, 5. Januar 2007 - 18:57 Uhr
Ein Name muss her !!!

05.01.2007 Es ist mühsam unseren Vizsla ohne Namen zu rufen, es macht auch wenig Sinn. Also ein Name muss her. Nun bei Stephanows ist es im Moment nicht ganz einfach einen freien Namen zu finden. (Insider unserer Seite wissen warum!). Barbara hat schon mal tolle Ideen - die letzte war "Borsti" für eine Hündin???
Also, einen würdigen Namen für unseren "Kämpfer". Er soll ab jetzt "DOBO" heißen. Dobo in Anlehnung an einen bekannten ungarischen Freiheitskämpfer (Dobó István, ein ungarischer Feldherr aus dem 15ten Jahrhundert). Ein würdiger Name - finden wir.

Freitag, 5. Januar 2007 - 18:47 Uhr
Erst mal zur Ruhe kommen

04.01.2007 Gestern Abend kamen Wolfgang und der "Kleine" müde und erschöpft an. Das "Krankenzimmer" war natürlich schon vorbereitet. Die erste Nacht verlief ohne Probleme. Frühstück ist angesagt: Der "Kleine" ( immer noch ohne Namen) frißt gut. Die Morgentoilette steht an. Er schont sein Hinterbein und stellt es nur ab und zu auf den Boden. Die Nervenstränge des zertrümmerten Wirbels bereiten uns große Sorgen. Wir wissen nocht nicht ob diese für immer geschädigt sind, das wird sich erst bei dem Termin in Trier herausstellen. Nach Auswertung der neuesten Röntgenbilder und nach der Vorstellung bei einem Physiotherapeuten wird sich die weitere Behandlung entscheiden. Auch ob eine Operation erforderlich ist wird sich danach herausstellen. Mit den Medikamenten ist der Hund schmerzfei. In der Wohnung bewegt er sich den Umständen entsprechend. Betteln kann er auch. Alles in allem ein fantastischer Hund der um seine Chance kämpft. Eine Euthanasie kommt für uns nicht mehr in Frage. Wir werden alles, aber auch alles für diese Tier tuen um ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

Freitag, 5. Januar 2007 - 18:33 Uhr
Nervenschäden !?

03.01.2007 Am Nachmittag kommen die Befunde. Schon auf der Fahrt verlor der Hund ständig seinen Kot. Auch beim gehen konnte er dies nicht kontrollieren. Allerdings war er immer in der Lage seinen Urin zu halten und ihn kontrolliert abzulassen. Das heißt, es stimmt etwas mit den Nerven die den Schliessmuskel versorgen nicht. Eine weitere Untersuchung muss hier Klarheit schaffen. Diese Untersuchung ist hier nicht machbar. Die Ärzte sprechen sich ab, und Überweisen den Vizsla zu einem weitern Spezialisten in Trier (Termin leider erst nächste Woche). In der Zwischenzeit soll sich das Tier etwas erholen und zu Kräften kommen. Schmerzfrei (dafür wird natürlich gesorgt) soll es sich von den Strapatzen erstmal erholen. Der Hund befindet sich zur Zeit privat bei dem Ehepaar Stephanow und wird dort versorgt. Wir sind mit allen uns bekannten Ärzten in Dialog und versuchen die optimale Abstimmung der Untersuchungen/Behandlungen für das Tier zu finden. Wir finden es fantastisch wie sich alle uns bekannten medizinischen Fachleute für den Viszla einsetzen. Wir hätten diese Hilfe nicht erwartet.

Freitag, 5. Januar 2007 - 18:22 Uhr
Ankunft in der Klinik

03.01.2007 Um 9.00 sind sie in der Klinik angekommen. Es erfolgten viele Untersuchungen und Behandlungen. Die Klinik ist in der Lage auf modernste Untersuchungsgeräte zurück zugreifen. Das wichtigste, nämlich das der Kleine ( immer noch ohne Namen!?) keine Schmerzen hat kann erreicht werden. Noch wichtiger das vorläufige Ergebnis der Untersuchungen. Die knöchernen Verletzungen werden nicht das Hauptproblem darstellen. Der Körper des Hundes hat sich in der Zwischenzeit selbst etwas geholfen (laienhaft gesprochen - er hat Knorpelgewebe um die Bruchstelle aufgebaut, und "schient" sich selbst). Die Ärzte zeigten sich skeptisch, es wurde sogar laut über eine Euthanasie nachgedacht. Aber von unserer Seite wurden noch weitere Untersuchungen und Meinungen angefordert. Eine Euthanasie kommt für uns derzeit nicht in Frage!

Freitag, 5. Januar 2007 - 18:03 Uhr
Angekommen

03.01.2007 In den frühen Morgenstunden ist der Vizsla angekommen. Er hat die Fahrt recht gut überstanden. Wolfgang hat ihn in der Nähe von Nürnberg übernommen. Von hier aus wird er in die Tierklinik zur Untersuchung gebracht. Die Ärzte erwarten Wolfgang und unseren Vizsla am frühen Vormittag.

Freitag, 5. Januar 2007 - 17:39 Uhr
Reise nach Deutschland

02.01.2007 Große Sorgen macht uns der kleine Vizsla. Am Neujahrsabend bekamen wir die schlechte Nachricht aus dem Tierheim Szekesfehervar. Seit einigen Tagen verschlechterte sich der Zustand zusehends. Wir organisierten zwischen den Feiertagen die Finanzierung weiterer Medikamente. Alles was gut und teuer ist sollte dem Kleinen das warten auf den geplanten Transport erleichtern. Antibiotika, Stärkungsmittel, Immunstärkung und natürlich Schmerzmittel. Mehrmals täglich wurde unser Tierarzt in die Pflicht genommen. Aber jetzt scheint der Punkt der Entscheidung erreicht zu sein. Die Schmerzmittel helfen ihm nicht mehr ausreichend. Eine höhere Dosierung ist wegen des schlechten Allgemeinzustand ärztlicherseits nicht zu verantworten.

Er hat nur noch eine Chance - Er muss sofort nach Deutschland in eine Klinik !

Also heisst es handeln. Wir machten uns sofort an die Arbeit. Der Transport von immerhin 1300 Km muss organisiert werden. Die Tierklink muss informiert werden. Die finanzielle Situation muss geklärt sein und, und, und....

Wo fangen wir an?
Was ist wegen der Feiertage machbar?
Wer kann fahren?
Wer kann .....

Fragen über Fragen. Aber es drängt, der kleine Vizsla hat keine Zeit mehr.
Da kommt ein glücklicher Zufall zu Hilfe. Wolfgang hat frei. Sein Betrieb bleibt noch ein paar Tage geschlossen. Er und Barbara nehmen sich der Sache an. Das Telefon wird zum glühen gebracht. Die beiden legen sich ins Zeug. Der Hund ist transportfähig. Er ist gechipt und geimpft. Der Tierarzt vor Ort gibt sein OK. Telefonate, Rückfragen, Telefonate.....

Und dann ist alles klar. Um 14.30 sind alle Details geklärt. Ein weiterer Zufall spielt eine Hauptrolle. Ausgerechnet heute ist eine deutsche Tierschützerin in Ungarn, und sie hat sich bereit erklärt unser Sorgenkind zu transportiern. Wir werden das Tier in Süddeutschland dann übernehmen und den Hund in die von uns informierte Klinik bringen.

Jetzt ist es 18.00 Uhr. Unser Sorgenkind ist unterwegs nach Deutschland.
Wie es weitergeht werden wir Ihnen hier auf der Seite zeitnah berichten.

An dieser Stelle möchten wir auf die Spendenbereitschaft unserer Leser eingehen.

Seit etwa 14 Tagen haben wir auf diese schlimme Situation hingewiesen. Wir wollten unbedingt dem kleinen Hund helfen. Das dies einen "finanziellen Spagat" bedeutete war uns klar. Eine Knochenrekonstruktion ist nun mal nicht mit 100 Euro zu machen. So sind wir auf Spenden angewiesen. Und was sollen wir da sagen? Unsere Leser zeigt Herz, richtig viel Herz. Vielen ist das Schicksal des Vizslas nicht egal. Viele halfen mit. Viele spendeten um ihm ein Leben ohne Schmerzen zu ermöglichen.
In der kurzen Zeit kam soviel Geld zusammen das wir es kaum glauben können. Sicher, es reicht noch nicht um alle Kosten zu decken, aber ein Zeichen zugunsten eines misshandelten Tier ist gesetzt.
Koste es was es wolle, wir werden alles versuchen um dem armen Tropf zu helfen. Vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere Tiersdchützer der hier helfen möchte.
Wir, der Vorstand des TSP Ungarn möchten uns im Namen des kleinen Viszlas ganz herzlich bedanken und freuen uns wenn Sie sich entscheiden unsere Rettungsaktion zu unterstützen.

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