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Archiv -Meldungen 2007

Sonntag, 17. Dezember 2006 - 12:12 Uhr
Rassehund um jeden Preis ?

Nicht schlecht staunten wir bei unserer letzten Rettungsaktion. Im Vorfeld wurde uns von der Tierheimleitung bereits mitgeteilt, dass 5 Vizla - Junghunde im Tierheim seien, und diese wegen der anstehenden niedrigen Temperaturen ein ernstes Problem bekommen werden. Das Viszlas im Tierheim auftauchen sind wir schon gewohnt. Aber dies erschütterte uns dann doch. In einem der 10 Hundehäuser standen 5 Viszla Junghunde zitternd und frierend . Alle gleich groß, alle gleich alt. Es waren Wurfgeschwister. Sie wurden von einem der vielen unseriösen Züchtern (Vermehrern) einfach abgegeben, weil er sie nicht rechtzeitig, sprich als Welpe, verkaufen konnte. Jetzt waren sie zu groß, keiner will sie haben. Ergebnis: "Ausschussware". Dank der Hilfe des TH Bonn und dem Eifelhof konnten wir die "Bande" komplett mitnehmen und vor dem sicheren Erfrierungstod retten. So wird mit der "Ware Rassehund" umgegangen! Daher unser dringender Apell an alle "Rassehundsucher". Kaufen Sie niemals - wirklich niemals einen Rassehund wenn Sie nicht absulut sicher sind woher das Tier stammt. Sie tun sich selbst und erst recht nicht den Tieren einen Gefallen. Hier gibt es nur einen den Sie mit Ihrem vermeindlichen "Gutem Kauf" einen Gefallen tun, nämlich einem Tiervermehrer ohne Gewissen !!!

Auf ein weiters, schlimmes Schicksal eines "schönen Rassehundes" haben wir bereits auf der Eingangsseite hingewiesen !

Montag, 11. Dezember 2006 - 17:56 Uhr
Tierschutzprojekt Ungarn als Wohnungsgenossenschaft ?

Nein, die Überschrift ist nur Spass. Voller Freude konnten wir gerade rechtzeitig die neuen Hundehütten entgegennehmen um sie schnellstens vor den kalten Winternächten den Hunden zur Verfügung stellen. Hier sehen 20 Hütten einer weiteren Lieferung - sie garantieren weiteren 20 Hunden nicht zu erfrieren!!!

Montag, 11. Dezember 2006 - 17:42 Uhr
Das Leben hing am "seidenen" Faden

Bei diesem Schwan hing das Leben wirklich am Faden - und zwar an einer Angelschnur. Völlig entkräftet und mehr Tod als lebendig kam der Schwan in unser Tierheim. Ein Fuß war übel verletzt. Der Schwan konnte mit dem kranken Bein nicht mehr der Futtersuche nachgehen. Immer wieder verfing sich die Angelschnur in Ästen und am Schilf. Immer enger zog sich die Schlinge um sein Beinchen. In letzter Minute wurde er gefunden und in unsere Tierarztstation gebracht. Ein eigens gerufener mit "Federvieh" vertrauter Tierarzt konnte dem armen Tier in letzter Sekunde helfen. Das Bein war schon fast abgestorben. Dank der Möglichkeit des sofortigen Handelns in unserer Tierklinik wird der Schwan sein Bein nicht verlieren. Jetzt wird er noch mit Antibiotika behandelt, und den Winter über bei uns bleiben. Im Frühjahr wird er dann wieder auf seinem See schwimmen und uns alle mit seiner Schönheit erfreuen.

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