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Bau einer Tierarztstation mit Operationsraum

Bau einer Zwingeranlage

Bau eines Katzenhauses

Wahrscheinlich einmalig in Ungarn - ein Katzenhaus

Die Interessengemeinschaft Grenzenlos kümmert sich nicht nur um die Hunde in Szekesfehervar. Die Katzen im Tierheim mussten bisher unter grausmen Bedingungen ihr Leben fristen. Da es keinen geeigneten Platz bzw. Räumlichkeit auf dem Tierheimgelände gab, hielt man die Katzen und deren Babys auf dem stockdunkelnen und unbeheizten Dachboden des alten Lagerhauses. Es gab mal ein Katzenhaus, aber irgendwann ist es einfach eingebrochen. Ein Neuaufbau kam nicht in Frage, hatte man doch schon zu wenig Geld um den laufenden Betrieb aufrecht zu halten. Also blieb nichts anderes übrig als eben dieser Dachboden. So lebten die armen Kreaturen unter unvorstellbar schlechten Bedingungen und sahen nie das Licht der Sonne.

Das wollten wir ändern und bauten 2005 ein neues Katzenhaus auf.

Leben in Dunkelheit - nie das Sonnenlicht sehen !

Bis zu 70 Katzen vegetierten hier.  Man hatte keine Kontrolle über die Tiere.  Die Katzen vermehren sich unkontrolliert und demzufolge explodiert der Katzenbestand. 
So konnte es nicht weitergehen !!!     

Ein massives Haus konnten wir uns nicht erlauben !

Die Ruine des alten Katzenhauses

In 2004 begannen die Planungen. Das alte eingestürzte alte Haus wurde aberissen und der Bauschutt entsorgt. Schnell mussten wir feststellen, dass ein massiv gebautes Haus auch für uns nicht erschwinglich war. Also, suchten wir nach Alternativen. Wir kamen zu dem Ergebnis, das ein Blockhaus machbar sein sollte.

Ende 2004 kauften wir hier in Deutschland ein entsprechendes Holzhaus. Wir transportierten es nach Ungarn, und wollten es im Januar 2005 aufstellen. Die notwendige Betonbodenplatte hatten wir in Ungarn in Auftrag gegeben, aber wir hatten den ungarischen Winter unterschätzt. So mussten wir mit dem Aufbau bis April 2005 warten.

Da dies leider nicht zu ändern war, hatten wir in der Zwischenzeit die Möglichkeit, das parallel laufende Bauprojekt der neuen Zwingeranlage vorrangig abzuarbeiten. Hier war die Bodenplatte bereits fertiggestellt, und die Montagearbeiten konnten auch bei Minustemperaturen durchgeführt werden. Mehr zu diesem Projekt lesen sie hier.


Dann kam endlich der April und wir konnten loslegen.

Mit 5 Helfern fuhren wir nach Ungarn.

Das Material lagerte schon in Ungarn.  Die Bodenplatte war fertiggestellt. 
Der Aufbau konnte beginnen.  Das Haus wurde imprägniert. 
Schon bald sah man was es werden soll.  Während 2 Helfer aufbauten, machte sich Jürgen an den Innenausbau.  
Nach 2 Tagen ist das Dach drauf.  Auch der Innenausbau ist fast fertig. 
Am 3. Tag stand es, Zeit für das Richtfest.  Gruppenfoto der Helfer. In der Mitte die Tierheimleiterin.  
Das kann sich doch sehen lassen. Ein Name wurde schnell gefunden.  Wolfgang übergibt offiziell das "MIETZHAUS" an den Tierschutzverein Herosz. 

Jetzt fehlte noch die Inneneinrichtung

Das Gröbste war geschafft. Die Inneneinrichtung stellten wir während der nächsten Rettungsaktionen fertig.
Nach und nach wurde der Holzbau seiner Aufgabe angepasst. Es wurde eine Nachtspeicherheizung eingebaut,
und zur Klimatisierung wurde ein Lüftungssystem eingebaut. Natürlich ist das Blockhaus mit Wasser und Strom versorgt.
Um jeder Witterung zu trotzen, bekam das Holzhaus eine aufwendige Dacheindeckung.
Alle Fenster wurden Katzengerecht vergittert, und im Eingangsbereich wurde eine Schleuse eingebaut.
Was jetzt noch zum perfekten Katzenglück fehlt, ist ein entsprechender Außenauslauf.

Den haben wir den Mitzen versprochen, und sobald wir über die finanziellen Mittel verfügen, werden wir ein Außengehege
aufbauen.

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So lebt es sich im neuen Katzenhaus.

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Die Helfer (mit Maus aufs Bild zeigen)